Landgut Zapfenhof Detailfoto
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Am Anfang stand ein Bauernhof …

Werte & Geschichte

Es war im Jahr 1939. Der Landesproduktenhändler Anton Eberharter und seine Frau Maria, beide waren Bauernkinder aus Zell am Ziller, kauften den Bauernhof im Ortsteil Zellbergeben in der Gemeinde Zell am Ziller. Anton und Maria Eberharter hatten 6 Kinder. 5 Mädchen und einen Sohn – Fritz – den Vater des heutigen Besitzers Hansjörg Eberharter.

Ferien am ZapfenHof

1953/54

Es kamen die ersten Gäste auf den ZapfenHof. Damals gab es 12 Gästebetten und der Komfort hielt sich noch in Grenzen, doch die Berliner, die im Juli und August kamen, waren begeistert.

Man bot damals eine familiäre Atmosphäre, Gästezimmer einfachen Zuschnittes und zum Frühstück gab’s Milch und Butter, Eier, Speck und Käse vom eigenen Hof. Die Gäste waren zufrieden und kamen Jahr für Jahr wieder. Der „ZapfenHof“ war ein Geheimtipp.

Aus dem ZapfenHof wird ein Hotel

1955/56

Die übrigen Gastwirte in Zell am Ziller waren nicht gerade begeistert, als es in der Saison 1955/56 zum ersten Mal für die Gäste des „ZapfenHofs“ Abendessen gab. Verlor man doch gute Stammgäste einerseits und schöne Einnahmen andererseits. Im Jahr 1955 wurde das so genannte „Mittelhaus“ gebaut, das 20 Gästebetten aufwies. 1956 richtete eine gewaltige Überschwemmung des Zillerflusses schwere Schäden an Höfen und Wirtschafsgebäuden an. Auch der „ZapfenHof“ war in Mitleidenschaft gezogen und es hieß sparen, haushalten und wieder aufbauen. Der Fleiß der Familie lohnte sich und schon ein Jahr später, 1957, konnte man dank guter Geschäfte den angrenzenden Bauernhof samt Grundstücken erwerben. Anstelle des alten Bauernhauses entstand ein Neubau mit 24 Gästebetten. Im Jahr 1960 wurde aus dem Bauernhof mit Gästebetten eine Fremdenpension mit der Berechtigung, den Gästen nicht nur Erzeugnisse vom eigenen Hof, sondern auch zugekaufte Produkte anbieten zu können. 1966 erfolgte die Änderung von der Fremdenpension zum Gasthof. Sohn Fritz heiratete seine hübsche und tüchtige Mina Haider. Ihnen wurden zwei Söhne und eine Tochter geboren. Die nächste Generation am ZapfenHof begann aktiv zu werden.

1972 wird wieder gebaut …

Das Mittelhaus wird aufgestockt und aus den einstigen, eher etwas bescheiden ausgestatteten Gästeunterkünften werden Komfortzimmer. Nach Abschluss der Bau- und Ausstattungsarbeiten bietet der „ZapfenHof“ nunmehr 70 Gästebetten. Mit der Eröffnung zu Ostern 1973 ist aus dem einstigen Bauernhof ein moderner Betrieb geworden. Am 27. Juni 1974 trifft ein Blitzschlag den „ZapfenHof“ und in nur 15 Minuten stehen Bauernhof und Stall in Flammen und brennen bis auf die Grundmauern ab. Doch der unglaubliche Fleiß und Wille der Familie macht es möglich, dass bereits zu Weihnachten 1974 wieder Gäste am wieder aufgebauten „ZapfenHof“ empfangen werden können.

Hofübergabe am „ZapfenHof“ …

1976 überträgt Vater Eberharter - der „Zapfen-Tonal“ - die Geschäftsführung für den Landesproduktenhandel und das Hotel auf seinen Sohn Fritz. Dem „Zapfen-Tonal“ sind noch 13 Lebensjahre vergönnt in denen er zusehen kann, wie sein Werk in seinem Sinn weitergeführt wird. 1989 stirbt er mit dem Bewusstsein, ein arbeits- und erfolgreiches Leben geführt zu haben.

Ereignisreiche 90er Jahre …

1991 wird das so genannte Bauernhaus gebaut, das zum privaten Wohnhaus von Fritz und Mina Eberharter wird. 1993 wird ein Freibad mit großzügiger Grünfläche angelegt. 1994 entstehen die beiden „Türme“ die dem Haus das charakteristische Profil verleihen. 1996 wird das „Mittelhaus“ großzügig renoviert und 1997 entsteht die neue Sauna im Stil der Pharaonen.

Die gute Hand von Frau Mina …

Man spürt sie im ganzen Haus, die kleinen Liebenswürdigkeiten, die dem Haus erst die gewisse Note verleihen. Frau Mina weiß um die Kostbarkeit alter Dinge und versteht es daraus Schmuckstücke zu schaffen. Auch die Blumenarrangements werden von der Chefin selbst gesteckt.

Und wieder wird gebaut …

1978 wird das Haupthaus um- und ausgebaut und das Hallenbad errichtet. 1979 erhält Fritz Eberharter die Konzession zur Führung eines Hotels. Aus dem Gasthof mit Fremdenbetten ist ein Hotel geworden. Mit der Errichtung großzügiger Appartements mit Wohnraum und Schlafbereich wurde ein wichtiger Teil zum Thema Komfort beigetragen, aber mit Stand 1978 wurde die Anzahl der Gästebetten nicht mehr erhöht. 1980 entstanden die Alpterrasse und der „Blaue Salon“. 1983 wurde die Terrasse mit Laube angelegt. 1984 entstand der „Saal Tirol“ und die Sauna wurde umgebaut. 1987 wurde das allererste Haus, das so genannte „Hinterhaus“ abgerissen. Anstelle dessen entstand ein schmucker Neubau, in dem attraktive Suiten eingerichtet wurden. 1998 musste das Hallenbad modernisiert werden, die Außenanlagen zum Bad wurden angelegt und es entstand eine moderne, großzügig geplante Badelandschaft.

Ein Dankeschön den langjährigen Mitarbeitern …

Ein schönes Haus zu bauen ist die eine Sache. Es zu bewirtschaften und dafür zu sorgen, dass sich die Gäste wohl fühlen ist die andere. Ohne kompetente und engagierte Mitarbeiter die mit Freude und Herz am Werk sind ist dies unmöglich. An dieser Stelle sei allen, die sich um den „ZapfenHof“ und das Wohl seiner Gäste bemühen, ein ganz besonderes Danke gesagt!

Die Philosophie der Familie Eberharter …

Nicht größer werden, sondern nur besser. Nie verkaufen, sondern immer zukaufen. Besitz verkauft man nur, wenn wirklich äußerste Not herrscht.